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CFD Broker

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CFD Broker Kriterien

Große Chancen ergeben sich für Trader, die im Handel einen Hebel einsetzen. Noch vor einigen Jahren war der gehebelte Handel ausschließlich professionellen Tradern oder Hedgefonds vorbehalten. Mittlerweile können aber auch private Akteure auf entsprechende Produkte zugreifen. Sogenannte CFD Broker bieten ihren Kunden die Möglichkeit, im Handel mit Produkten wie Aktien, Aktienindizes, Rohstoffen oder Währungen zusätzliches Kapital einzusetzen und damit Ihre Rendite zu steigern. Theoretisch sind auf diese Weise an einem Tag Renditen möglich, über die andere Trader nach einem Jahr schon froh wären. Dabei ist gerade für unerfahrene Trader die mögliche Rendite längst nicht alles, wenn es darum geht, gut in den CFD Handel einzusteigen. Zunächst geht es ohnehin allein darum, einen passenden Broker zu finden. Worauf die Trader dabei im Einzelnen achten sollten, möchten wir in den folgenden Abschnitten darstellen.

Eigene Ansprüche erkennen

Der Handel mit den gehebelten Börsenprodukten bietet nicht nur hohe Chancen, sondern es sollten auch die Risiken berücksichtigt werden, die mit diesem Format verbunden sind. Die Frage des Risikos steht dabei vor allem mit den Voraussetzungen in Verbindung, die ein Trader für den Handel mitbringt. Nur mit ausreichend Erfahrung sollte in den CFD Handel eingestiegen werden. Gerade in dieser Hinsicht unterscheiden sich die Anbieter am Markt zum Teil recht deutlich. So können Trader ohne umfassende Markterfahrung zunächst mit niedrigem Hebel und kleinen Beträgen handeln und zudem von einem auf sie ausgerichteten Bildungsangebot profitieren. Die Wahl des passenden CFD Brokers hängt also auch davon ab, mit welchen Voraussetzungen und Ansprüchen der Trader in den Markt geht.

Am Anfang eines CFD Broker Vergleichs sollte sich der Trader also zunächst fragen, was er von seinem Anbieter erwartet und welche Voraussetzungen er konkret mitbringt. Hierzu gehört auch die Frage, mit welchen Werten überhaupt gehandelt werden soll. Ferner muss jeder Akteur für sich selber beantworten, welche Renditen er langfristig anstrebt und welche Risiken er dafür bereit ist einzugehen. Darüber hinaus kommt es natürlich auch auf verschiedene technische Aspekte an, etwa die Frage, wie Geld eingezahlt werden soll oder auf welche Art und Weise konkret gehandelt werden soll. Bevor wir am Ende des Artikels drei nach unserer Einschätzung empfehlenswerte CFD Broker vorstellen, möchten wir zunächst auf die wichtigsten Kategorien eingehen, die bei der Auswahl eines Online Brokers berücksichtigt werden sollten.

Große Auswahl bei CFD Brokern

Die Auswahl an Online Brokern, die privaten Tradern Zugang zum CFD Handel bieten, ist groß. Auch wenn es mitunter mühsam ist, die Anbieter miteinander zu vergleichen, sollten sich die Trader diese Zeit in jedem Fall nehmen und nicht einfach den erst besten Kandidaten wählen. Punkt für Punkt gehen wir nun auf die Kategorien ein, auf die es dabei ankommt.

Basiswerte sind die Grundlage für den Handel

Grundlage des Handels mit CFDs sind klassische Börsenprodukte wie Aktien, Aktienindizes, Anleihen, Währungen oder Rohstoffe. Sowohl bei den Kategorien, die für den Handel zur Verfügung gestellt werden, als auch bei der Auswahl von Basiswerten innerhalb dieser Kategorien gibt es zwischen den CFD Brokern mitunter deutliche Unterschiede. Im Grunde kann zwischen zwei Arten von Anbietern unterschieden werden. Einige konzentrieren sich auf eine nur sehr kleine Auswahl von Basiswerten, während andere ihren Kunden ein extrem breites Spektrum bieten. Die Zahl handelbarer Basiswerte kann dabei zwischen 100 und mehr als 4.000 liegen. Dabei ist die Anzahl gar nicht unbedingt entscheidend für die Bewertung der Qualität eines Brokers. Wenn der Trader ohnehin plant, ausschließlich mit den Indizes DAX und Dow Jones zu handeln, spielt es keine Rolle, ob darüber hinaus 100 oder 4.000 weitere CFDs zur Verfügung stehen. Dagegen ist die Breite des Angebotes für Trader ein wichtiges Kriterium, die auch spezielle Strategien anwenden sollen, bei denen etwa auf Einzeltitel bestimmter Märkte gesetzt werden soll oder auf bestimmte Regionen und Branchen. Zum Angebot einiger Online Broker gehören z.B. auch ETFs, die einen ganz speziellen Branchenzuschnitt bieten. Davon abgesehen kann aber auch auf einen Kern von Basiswerten gesetzt werden, der im Prinzip bei allen CFD Brokern zur Verfügung steht. Hierzu gehören:

  • Die wichtigsten globalen Indizes wie Dow Jones, S&P, Nikkei und DAX
  • Rohstoffe wie Gold, Silber sowie Öl und GAS
  • Währungskombinationen der Majors

Das Angebot an Basiswerten geht also in aller Regel über Aktien und Aktienindizes hinaus. Dabei können bei so gut wie allen CFD Brokern auch Rohstoffe und Währungen gehandelt werden. Während die Auswahl der Aktien sich von Broker zu Broker stark unterscheiden kann, umfasst das Angebot bei den Indizes stets die global dominierenden Börsenbarometer aus den USA, Europa und Asien. Soll dagegen mit Indizes aus anderen Regionen gehandelt werden, sollte das Angebot vorher genau studiert werden. Das gleiche gilt für den Handel mit Rohstoffen, die über die genannten gängigen Titel hinausgehen. Möglich ist dabei fast alles, angefangen von Orangensaft über Sojabohnen bis hin zum Preis von Rindfleisch. Das gleiche gilt im Währungsbereich, in dem bei einigen CFD Brokern bis zu 100 Kombinationen zur Verfügung stehen, also weit mehr als die Majors US Dollar, Euro, Britisches Pfund und Japanischer Yen.

Hebel ist entscheidend für Chancen und Risiken

Ein zweiter wichtiger Aspekt zur Bewertung des Angebotes eines Online Brokers für den CFD Handel ist der Hebel, der im Handel eingesetzt werden kann. Im Handel mit CFDs werden Kursbewegungen der Basiswerte in einem bestimmten Verhältnis gehebelt. Je höher der Hebel, desto mehr zusätzliches Kapital wird am Markt eingesetzt und desto höher sind die Renditechancen aber auch die Verlustrisiken. Üblich sind Hebel von bis zu 1:400, wobei einzelne CFD Broker auch noch höhere Hebel bieten. Beachten sollten die Trader aber zunächst, inwieweit es sich um feste Hebeverhältnisse handelt, die zur Verfügung gestellt werden oder ob individuell einstellbare Hebel angeboten werden. Letztere Variante bietet Einsteigern die Möglichkeit, zunächst mit geringem Risiko in den Handel zu starten. Bei einigen Anbietern können die Basiswerte dabei auch 1:1, also praktisch ohne zusätzlichen Hebel gehandelt werden.

Konditionen haben Einfluss auf die Rendite

Natürlich ist auch der CFD Handel mit Kosten verbunden, die sich auf die Rendite auswirken. In dieser Hinsicht unterscheiden sich die CFD Broker mitunter beträchtlich. Zunächst sollte überprüft werden, ob sowohl die Eröffnung als auch die Führung eines Handelskontos kostenlos angeboten werden. Zu achten ist weiterhin auf die handelsabhängigen Kosten und Gebühren. Hier setzen einige CFD Broker auf Provisionen, andere Anbieter lediglich auf Spreads. Welches Modell für den Trader wirklich günstiger ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Gerade für Trader, die mit höheren Beträgen in den Handel gehen, könnten sich auch Gebührenmodelle lohnen, die auf Provisionen beruhen. Denn hier wird nur eine feste Gebühr für jede Transaktion berechnet. Vom Volumen abhängig sind dagegen die Kosten im spreadbasierten Handel. Einige Online Broker bieten dabei fixe Spreads, bei denen der Trader genau weiß, wie hoch seine Handelskosten ausfallen. Dagegen sind variable Spreads von den aktuellen Marktbedingungen abhängig und können mitunter deutlich schwanken. Zumindest im Durchschnitt sind variable Spreads aber deutlich günstiger. Ein weiterer Kostenfaktor können Finanzierungsgebühren für Positionen sein, die über Nacht gehalten werden. Hierfür ist der sogenannte Swap Satz entscheidend, der sich an den aktuellen Zinssätzen orientiert aber auch zwischen den Anbietern schwanken kann.

Auch Handelssoftware und mobiler Handel sind wichtige Komponenten

Um am Handel teilzunehmen, muss zwingend eine Handelssoftware genutzt werden. Viele Online Broker bieten dabei die Standardsoftware MetaTrader an. Gerade für Einsteiger bietet diese Plattform viele interessante Möglichkeiten und eine relativ einfache Bedienung. Während der MetaTrader zunächst heruntergeladen und auf dem Rechner installiert werden muss, bieten eigentlich alle CFD Broker auch die Möglichkeit, über eine webbasierte Software zu handeln. Darüber hinaus stehen auch verschiedene spezielle Handelsplattformen zur Verfügung, die auf das jeweilige Angebot des Brokers ausgerichtet sind. Welcher Plattform konkret der Vorzug gegeben wird, muss jeder Trader für sich selber herausfinden. Hierfür ist unter Umständen ein Demokonto hervorragend geeignet. Dabei handelt es sich um ein Konto, welches zunächst mit virtuellem Kapital betrieben wird. Der Trader geht also kein finanzielles Risiko ein und kann Handelsangebot und Software unkompliziert testen. Auch auf die Möglichkeit für den mobilen Handel wollen heute viele Trader nicht mehr verzichten. Normalerweise bieten die Online Broker eine mobile Handelsplattform, die sich eng an der Hauptplattform orientiert.

Verschiedene Möglichkeiten für Ein- und Auszahlungen

Spätestens wenn vom Demokonto auf das eigentliche Handelskonto umgestiegen wird, ist es notwendig, dass echtes Geld auf dieses Konto eingezahlt wird. Unterschiede gibt es zunächst dahingehend, wie hoch diese erste Einzahlung ausfallen muss. Das Spektrum reicht hier von zehn Euro bis etwa 1.000 Euro Mindesteinzahlung. Zudem bieten CFD Broker häufig mehrere Kontomodelle mit unterschiedlichen Konditionen und Zusatzleistungen. Welches Konto eröffnet werden kann, hängt dabei von der geleisteten Ersteinzahlung ab. Um Geld einzuzahlen, stehen bei den meisten CFD Brokern verschiedene Methoden zur Verfügung. Hierzu gehören:

  • Banküberweisung
  • Zahlung per Kreditkarte
  • Nutzung internetbasierter Zahlungsdienstleister (E-Wallets)

Entscheidend ist natürlich zunächst die Frage, welche Zahlungsmethoden dem Kunden generell möglich sind. Darüber hinaus sollte aber auch auf die Kosten sowie auf die Fristen geachtet werden, die die einzelnen Zahlungsmethoden bieten. Am unkompliziertesten und am schnellsten ist in der Regel die Zahlung per Kreditkarte. Hier steht das Geld bereits wenige Minuten nach Abschluss des Zahlungsverkehrs auf dem Handelskonto bereit. Ähnliches kann bei der Nutzung gängiger internetbasierter Anbieter, sogenannter E-Wallets erwartet werden. Mehr Geduld müssen Kunden aufbringen, die ihr Handelskonto per Banküberweisung kapitalisieren wollen. Auch auf Gebühren sollte hinsichtlich der Ein- und Auszahlungen geachtet werden. Nicht alle CFD Broker bieten diesen Service vollständig kostenlos an.

Auch Service und Support sind wichtige Kriterien

Natürlich spielen auch der Support und Service eine wichtige Rolle für die Wahl des passenden CFD Brokers. Für Fragen rund um das Handelsangebot aber auch bei überraschend auftretenden technischen Problemen ist es wichtig, schnell kompetente Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Um mit der Serviceabteilung Kontakt aufzunehmen, stehen folgende Kanäle zur Verfügung:

  • E-Mail
  • Telefonische Hotline
  • Telefonischer Rückrufservice
  • Live Chat

Welche Methode dabei am besten ist, hängt von den Vorlieben des Traders aber natürlich auch vom konkreten Problem ab. Ungünstig ist es allerdings, wenn die Kontaktmöglichkeit auf ein E-Mailformular beschränkt ist.
In die Kategorie Service und Support gehören zudem Schulungsangebote, die darauf abzielen, junge Trader mit dem Angebot und dessen Nutzung vertraut zu machen. Doch auch für Fortgeschrittene Trader bieten die CFD Broker mitunter anspruchsvolle Formate. Verfügbar sind dabei u.a.:

  • E-Books
  • Videos
  • Glossare
  • Lexika
  • Webinare

Dabei ist nicht die Masse des Angebots entscheidend, sondern die Qualität. Achten sollten die Trader außerdem darauf, dass Angebote im Bereich Service und Support in einer Sprache zur Verfügung gestellt werden, die sie auch verstehen.

Keine Kompromisse bei Regulierung und Sicherheit

Keine Kompromisse sollten darüber hinaus im Bereich der Regulierung und Sicherheit gemacht werden. Beruhigt traden können die Kunden bei Online Brokern, die ihren Sitz in einem Staat der EU haben und demzufolge auf EU-Niveau reguliert werden. Diese Anbieter sind dazu verpflichtet, entsprechende Standards im Kundenschutz einzuhalten, also etwa ausreichend über Handelsrisiken aufzuklären. Außerdem müssen besondere Maßnahmen für den Schutz der Kundengelder umgesetzt werden.

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Fazit – Vergleich von CFD Brokern lohnt sich

Der Handel mit CFDs bietet prinzipiell viele Möglichkeiten. Welche Möglichkeiten dabei konkret genutzt werden können, hängt auch vom Anbieter ab, weshalb ein gründlicher CFD Broker Vergleich absolut zu empfehlen ist. Neben der Auswahl der Basiswerte sind Konditionen und Handelsplattformen wichtige Kriterien. Um effektiv Fragen rund um das Handelsangebot klären zu können und bei technischen Problemen schnell Hilfe anfordern zu können, spielt auch der Service eine wichtige Rolle. Für Trader, die sich weiter entwickeln wollen, stellen außerdem Schulungsangebote ein wichtiges Argument dar. Nicht zuletzt sollte darauf geachtet werden, dass es sich um einen seriösen Vertreter handelt, der durch eine EU Behörde reguliert wird.

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